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D&O Schadenfälle aus Deutschland


Deutsche Bank
Der frühere Medienunternehmer Leo Kirch hatte den damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank, Rolf Breuer, für den Untergang seines Konzerns mitverantwortlich gemacht. Der BGH bestätigte im Januar 2006, dass unbedachte Interviewäusserungen Breuers die Loyalitätspflicht gegenüber einer Tochtergesellschaft Kirchs verletzten und dessen Kreditwürdigkeit gefährdeten. Das Verfahren ist aber noch nicht abgeschlossen. Breuer ist durch die D&O-Police versichert, deren Deckungsumme € 500 Mio betragen soll.
 
Deutsche Telekom
17'000 Anleger werfen der Telekom und dem obersten Management vor, beim ersten Börsengang 1996 tausende von Grundstücken um ca. DM 13 Mrd zu hoch bewertet zu haben. In diesem Fall von Prospekthaftung wird erstmals das neue Verfahren einer Musterklage angewendet. Dabei kann eine einzelne Klage stellvertretend für sämtliche anderen vor einem Landgericht verhandelt werden. Der Ausgang des Verfahrens ist noch offen.
 
Lufthansa AG
Die Lufthansa verklagte den Ex-Chef ihrer Catering Tochtergesellschaft LSG, weil er durch den Abschluss nachteiliger Verträge einen Schaden von mehreren hundert Millionen Euro verursacht haben soll. Das Schiedsgerichtsverfahren läuft noch. 
 
DaimlerChrysler
Bei der Fusion von Daimler und Chrysler im Jahre 1998 war die Rede vom „merger of equals” gewesen. Nach Ansicht des damaligen Hauptaktionärs von Chrysler, Kirk Kerkorian (über seine Investmentgesellschaft Tracinda), und gemäss Äusserungen des CEO Jürgen Schrempp zeigte sich aber bald, dass immer eine Übernahme geplant war. In einer Klage von Kerkorian gegen DaimlerChrysler, Jürgen Schrempp u.a. auf Zahlung von mehreren Mrd Dollar wegen Täuschung der Aktionäre und einem zu geringeren Verkaufspreis der Chrysler Aktien, stimmten die Parteien im August 2003 einem Vergleich über $ 300 Mio zu.
 
Hugo Boss
Im Juli 2002 erhoben Aktionäre in New York Sammelklage gegen Hugo Boss und 2 ehemalige Führungskräfte mit dem Vorwurf, die Finanzergebnisse falsch dargestellt zu haben. Hogo Boss ist nicht an einer amerikanischen Börse kotiert und das Gericht wies die Klage im Juli 2003 wegen Unzuständigkeit ab.
 
Philipp Holzmann
Der Baukonzern Philipp Holzmann musste Ende der 90 iger Jahre grosse Verluste ausweisen. Er klagte daraufhin mehrere Vorstandsmitglieder aus den Jahren 1996 bis 98 ein. Im Dezember 2001 schlossen die Parteien einen Vergleich über insgesamt € 26 Mio, der zum überwiegenden Teil aus der D&O-Police bezahlt wurde.
 
Kurzarbeitergeld-Urteil des BGH
In diesem Urteil hat das höchstrichterliche Gericht den Umkehr der Beweislast festgelegt: Ebenso wie der Vorstand einer AG muss auch der Geschäftsführer einer GmbH sich dahingehend entlasten, dass er nach den Umständen, die er darzulegen und zu beweisen hat, seinen Sorgfaltspflichten nachgekommen ist.
 
ARAG
Pflichtverletzungen beim Rechtsschutz-Versicherer haben zum bekannten ARAG-Urteil des Bundesgerichtshofes geführt. Darin legt der BGH dem Aufsichtsrat die Pflicht auf, in Schadenfällen zu prüfen, ob gerichtlich durchsetzbare Ansprüche gegen den Vorstand bestehen und dafür zu sorgen, dass der Vorstand seiner Verpflichtung zum Schadenersatz nachkommt und im Weigerungsfall Klage zu erheben.
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